2017

Rückblick 2017

Der Krieger- u. Soldatenverein Ismaning wünscht allen Mitgliedern und Freunden
frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in´s  neue Jahr 2018

Samstag  09. Dez. 2017       19:00 Uhr
KSV-Ismaning-  Weihnachtsfeier.

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Am Samstag  09.12.2017 hatte der KSV-Ismaning auf seiner Weihnachtsfeier Besuch vom Nikolaus.

Die Vereinsgaststätte war gut gefüllt, leider nicht dabei, war unser Aschheimer-Patenverein, dessen Weihnachtsfeier zum selben Zeitpunkt stattfand. Nach einem gutem Essen besuchte uns der Nikolaus, alias H.Christthaller, der sowohl Positives als auch Kritisches aus dem Vereinsleben zu berichten hatte.
Zur kurzweiligen Unterhaltung trugen zwei Weihnachtsgeschichten, vorgetragen von Mitglied Hans Jauker, bei.
Danach führten in gewohnter Manier  unsere beiden Auktionatoren Hans Christthaller und Andreas Wanzinger die Versteigerung durch.
Als das Programm  gegen 22:00h endete kamen überraschend noch einige Musikanten die uns aufspielten. In gemütlicher Runde saßen wir noch lange zusammen.
Herzlichen Dank sowohl für alle Sach- und Geldspenden, als auch an alle freiwilligen Helfer, die für das Gelingen unserer Weihnachtsfeier mit beigetragen haben.

Der Krieger- und Soldatenverein trauert um seinen Kameraden:
Herrn Otto Paul  Weber

Beerdigung: Di. 21.11.2017
Kath.-Kirche 10:30h anschl. Beerdigung am alten Friedhof.
Treffpunkt: 10:00h am Vereinslokal

So. 19.11.2017 Volkstrauertag  in Ismaning
Treffpunkt bis: 08:15h  
Im Vereinslokal Dorfstr.3
Uniform erwünscht, natürlich auch Zivil willkommen.
18.11.2017   Kranzniederlegung in Laim am Feldkreuz
Ehrenwache.  W.Kilguss und D.Eisenträger

Gelungener Vereinsausflug des KSV-Ismaning nach Südtirol.
Am 11.11.2017 um 07:00h ging es mit dem Ismaninger Busunternehmen Vogel und 41 Personen bei sehr trübem Wetter, aber recht guter Stimmung los zu unserem 2-Tages-Vereinsausflug nach Südtirol.
Schon nach kurzer Fahrzeit bemerkten wir, das Wetter wird Richtung Süden immer besser.
Unser erstes Ziel war das Caffee- Restaurant Lilie in Sterzing zum 2. Frühstück.
Danach ging es weiter nach Bozen zum Mittagessen. Ein Highlight war natürlich der Besuch des Eismannes (Ötzi) und die Besichtigung des Waltherplatzes mit Wochenmarkt und seinen recht schönen Arkaden-Geschäften. Hier gab es auch Gelegenheit den berühmten Südtiroler Speck zu probieren und einzukaufen.
Weiter ging es dann zu unserem Hotel in Eppan. Nach dem Einchecken gingen wir dann zu Fuß in das Weinlokal „Zum Guten Tropfen“ wo wir gemeinsam den Abend bei Brettljausen und selbstgebackenen Krapfen verbrachten.
Am nächsten Tag, Sonntag nach dem ausgiebigen Frühstück besuchten wir dann den deutschen Soldatenfriedhof in Meran, wo wir ehrenvoll ein Bukett niederlegten.
Nach kurzer Fahrt ging es dann ins Zentrum von Meran, wo wir von unserer Stadtführerin bereits erwartet wurden. Sie hat uns Meran sehr nahe gebracht. Anschließend begann unsere Rückfahrt nach Ismaning, aber nicht ohne einem guten Mittagessen in einer Buschenschenke, hoch oben über Meran die wir uns aber erst erwandern mußten. Wir wurden mit einem grandiosen Ausblick belohnt.
Die Rückfahrt ging dann über den Reschenpass bei Regen und widrigen Wetterverhältnissen zurück ins kalte Ismaning. Schön war’s!
D.Eisenträger

Waltherplatz Bozen

Soldatenfriedhot Meran

Mittwoch, der 8. November 2017     19:30 Uhr
Förderverein Garchinger Geschichte zu Gast in der Stadtbücherei Garching „Requiem für den Krieger- und Soldatenverein Garching – Die Liquidatoren berichten
(Wir stellen eine Fahnenabordnung)
Wegen Vereinsausflug im November keine Monatsversammlung.

Fr. 03. November 2017      19:00h
KSV-Herbst- Schafkopfturnier 
Im Vereinslokal  (Dorfstr.3)

von links: Dieter Eisenträger,  Mayer Sepp,  Manuela Peters,  Rudolf Riegler, Willy Kilguss.

Kurz Bericht:
Es wurde an 7 Tischen gespielt also 28 Spieler, es spielten 7 Frauen mit.
Jede teilnehmende Frau bekam bei der Anmeldung  einen Piccolo geschenkt.
Es gab 6 Geldpreise.
Die beste Dame bekam eine Flasche Sekt.
Für den Vorletzten, also der 27. Platz stiftete der Vereinswirt einen Kasten Bier.
Ende des Turniers war 23.30h

1. Platz       26 Punkte      Rudolf   Riegler
2. Platz       23 Punkte      Mayer  Sepp
3. Platz       22 Punkte      Manuela Peters und gleichzeitig auch beste Dame.

Der KSV-Ismaning bedankt sich bei allen die mitgeholfen haben dieses Turnier durchzuführen.
Ein besonderer Dank geht an Willy Kilguss der seit Jahren bei unseren Schafkopf-Turnieren den Schriftführer macht und bei der Auswertung kräftig mitgeholfen hat.
Ein herzliches Dankeschön geht auch an den Vereinswirt für die Spende des Ehrenpreises und an die Volks-  und Raiffeisenbank Ismaning für Spielkarten und  Kugelschreiber.

Der Krieger- und Soldatenverein trauert um sein Ehrenmitglied
Herrn  Karl Prell

Beerdigung am Do.12.10. 2017  (Alter Friedhof.)
Kath.-Kirche 10:30h

So.  15.Okt. 2017  ( Kirchweihsonntag) 
Festliche Messe 10:30h
Dr. Markus Brunner  20 Jahre Priesterweihe.
Tobias Triebel, 10 jährige Diakonsweihe.
(Wir stellen eine Fahnenabordnung)

Fr. 20.Okt.  19:00h
Herbstfest des 
Soldaten u. Kriegerverein Unterföhring mit Leberkäsessen.

Persönliche Eindrücke und Reisebericht zur 100jährigen Gedenkfeier der 3. Flandernschlacht

Am 05. Oktober starteten mit zunächst nur 11 Personen der Bus um 07:00 vom ZOB Hackerbrücke. In Montabauer wurden noch 3 weitere Mitreisende aufgenommen. Leider hatten wir durch einen Stau vor Würzburg eine Verzögerung von mehr als 2 Stunden. Dadurch kamen wir in Kortrijk in Flandern erst um 22:00 an. Im Hotel hatte man uns aber sogar noch ein Nachtmahl serviert.
Der nächste Tag begann zunächst mit einer Stadtführung in Kortrijk. Temperamentvoll und wortreich erzählte der Stadtführer die Geschichte der Stadt und der Region Flandern, wobei wir das Rathaus, die Grafenkapelle und den Beginenhof besichtigten. Die Beginen waren eine Gemeinschaft von frommen Frauen.
Zum Großereignis fuhren wir bereits um 12:30  mit unserem Bus nach Menen direkt an der französischen Grenze zum deutschen Soldatenfriedhof auf dem die Gedenkfeier stattfand. Es trafen dort mehr als 350 geladene Gäste und nochmal um 150 Zuschauer zu der Gedenkfeier zusammen. Für mich besonders auffällig war die große Anzahl von Uniformierten  verschiedener  Armeen.  Sicherlich waren es Angehörige der belgischen Streitkräfte von Heer, Marine und Luftwaffe die die Mehrheit bildete. Und besonders „exotisch“ in unseren Breitengraden war ein großes Kontingent aktiver Soldaten und Soldatinnen darunter sogar Maoris aus Neuseeland vor Ort. Gleichsam waren vor allem Reservisten und auch aktive der Bundeswehr anwesend. Da in der Mehrheit hohe Offiziere und Oberstabsfeldwebel. Da mir nicht bekannt war ob nach Nationalitäten der Einheiten angetreten wird, hielt ich als einziger Uniformierter unsere Gruppe Ausschau an wen ich mich wenden könnte. In der Menge erblickte ich einen „Spies“ der sich mit einem Oberst unterhielt. Ordnungsgemäß mit Dienstgrad und aus München kommend stellte ich mich vor. Offensichtlich besonders freundlich überrascht daß auch noch aus München jemand anreist, unterhielten wir uns eine Zeitlang. Es wurde mir jedoch in lockerer Form auf die markierten Sitzplätze hingewiesen.
Der deutsche Soldatenfriedhof in Menen ist mit ca. 48.000 Gräbern der größte Ehrenfriedhof in Belgien und Ruhestätte deutscher Soldaten die vor allem in den Schlachten von Ypern, drei der vier Flandernschlachten in der auch bereits massiv Giftgas eingesetzt wurde und der Schlacht von Messines, fielen. Der Friedhof wurde bereits 1917 angelegt und davon dabei bis Kriegsende über 6300 Gefallene bestattet.  Nach 1954 vereinbarte man die verstreuten deutschen 128 Soldatenfriedhöfe nunmehr auf vier in Flandern zusammenzulegen, als größter deutscher Soldatenfriedhof des 1. Weltkrieges der in Menen.   Die Anlage wird vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gepflegt. Die Patenschaft hat das Land Nordrhein-Westfalen übernommen.
Um 14:00 begann die Gedenkveranstaltung mit einem Musikstück der Königlichen Musikkapelle der belgischen Marine und der Begrüßung durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit einer langen Aufzählung der Gäste. Nacheinander wurden die Oberbürgermeisterin der Stadt Menen, der Gouverneur von Westflandern, mehrere Botschafter, der belgische Verteidigungsminister, General Schneiderhan Präsident des Volksbundes, Angehörige der anwesenden Streitkräfte von Belgien, der Bundeswehr, Neuseelands, USA, Australien, Vereinigtes Königreich, aller Reservisten, Vereine und Jugendorganisationen aufgerufen.
Gleichsam traten eine ganze Reihe der Erwähnten an das Rednerpult und hielten ihren Ansprachen. Zwischen den Ansprachen wurden Musikstücke aufgeführt, besonders zu erwähnen ein Maori-Lied mit einem Folkloretanz der New Zealand Army. Eine bewaffnete Abordnung der belgischen Armee marschierte zwischen die Gräber und präsentierte auf Kommando. Drei Bundeswehreservisten von Heer, Marine, Luftwaffe traten vor die lange Reihe der Soldatengräber und es erfolgte in einer wiederum langen Aufzählung  die Kranzniederlegung. Über 50 waren es, dabei überreichte man immer gleichzeitig drei Kränze der Aufgerufenen. Wobei die drei Reservisten die Kränze in Empfang nahmen und dann auf die vorgesehene Position legten oder an die Halterungen anbrachten. Dazu erklang sehr virtuos des Musikkorps „Ich hatt einen Kameraden“ und danach das britische Trompetensolo „Last Post“. Dabei erhoben sich alle Anwesenden und alle Uniformierten salutierten. Zuallerletzt erschall noch „Flowers of the Forrest“ eines Scottish Bagpiper. Am Ende der Gedenkzeremonie erhoben sich alle, die Uniformierten salutierten und das Marineorchester spielte in Reihenfolge die Europahymne, die Nationalhymne Deutschlands und die Nationalhymne des Königreichs Belgiens.
Im Anschluß hatten Angehörige Zeit die Gräber der gefallener Familienmitglieder zu besuchen. Auch zu manchen Fotoshootings stellte man sich auf und die fanden sich sogleich in den Webseiten der deutschen Botschaft und belgischer Gedenkseiten oder Gazetten wieder. Gleich darauf fuhren alle geladenen Gäste in die Stadthalle von Menen zum Stehempfang. Dort wurden Häppchen gereicht und reichlich verschiedene Getränke geboten. Mir einer Ansprache, sowie musikalischer Darbietung und die Präsentation eines  Wandteppichs von Dorian Johannsen aus unserer Gruppe, die eine Verwandte während der Flandernschlachten knüpfte als ihr Mann an der Front vor Ort kämpfte, unterhielt man sich in lockerer Atmosphäre.
Da fiel mir nun auf daß fast nur hohe Dienstgrade der Bundeswehr erschienen waren. Mehrere Generäle und Oberste konnte ich erst jetzt realisieren. Etwas verunsichert als rangniedrigster Dienstgrad, hielt ich mich mehr am Hallenrand auf und wurde doch gleich von Generälen angesprochen. Wiederum freundlich überrascht als ich mich als Münchner vorstellte. Sogar General Schneiderhan begrüßte mich mit einem „hallo Herr Diermeier ich grüße sie“, als ob er mich tatsächlich kennen würde. Ich war so perplex daß ich mit dem Bierglas in der Linken auch noch salutierte. Wir unterhielten uns und wechselten einige Sätze, auch er bemerkte den Münchner.  Nach etwas mehr als 2 Stunden löste sich die Versammlung rasch auf und wir fuhren nach Kortrijk zum Abendessen zurück.
Am Samstag fuhren wir zunächst zu einer kurzen Stadtbesichtigung nochmal nach Menen. Nach dem Mittagessen ging es in damaligen Frontbogen. Flaches, leicht hügeliges Gelände empfing uns. Man darf dabei nicht vergessen daß hier heftiger Artilleriebeschuß statt fand. Keines der Gebäude war älter als 90 Jahre mit Ausnahme der wieder erbauten Kirchen. Der Waldbewuchs war nach den Schlachten vollkommen zerstört. Alte Aufnahmen zeigen nur zerfetzte Baumstümpfe, eine von Regen und Grundwasser morastige Trichterlandschaft  und Mauerreste. Hie und da noch alte erhaltene Bunker. Die allermeisten wurden gesprengt und abgerissen und mit dem verbauten Eisen und Stahl, verdienten sich bis in die 50iger Jahre die Einwohner ihren Lebensunterhalt. Jedes Jahr werden noch an die 200 Tonnen Blindgänger und Granaten geborgen, sogar zu Explosionen kommt es noch. Da es sich bei den Flandernschlachten um einen jahrelangen Stellungskrieg handelte, sind hier immer noch unentdeckte Stollen in denen besonders die britische Armee  versuchte, die höher gelegenen deutschen Stellungen zu untergraben und gleich mit bis zu 50Tonnen Sprengstoff zu sprengen. Das gelang auch und einen dieser riesigen Krater, heute ein runder bewachsener Teich, wurde von uns besucht. In den 50iger kam es zur letzten unkontrollierten Explosion solch eines Stollens. Wissentlich existieren noch mehre. Wir besuchten auch noch den „Bayernwald“, der heißt tatsächlich heute noch so. In dem Wald waren Einheiten des bayrischen Armeekorps eingesetzt. Auch Adolf Hitler hatte hier seine Kriegserlebnisse. In dem Wald ist auf einer großen liegenden Bronzetafel das modellierte Gelände und der Frontlauf nachgestellt. Umkämpfte Ortschaften und Anhöhen wie der Kemmelberg sind nachgebildet. Sogar die großen Explosionstrichter hat man nicht auslassen. Im Wald selbst kann man sich in den mit Weidenholz verstärkten Gräben einen Eindruck verschaffen, auch einige kleine flache Bunker sind erhalten in die man nur in tief gebückter Haltung stehen kann. Etwas weiter davon entfernt steht noch ein erhaltener größerer Divisionsbunker.
Danach fuhren wir nach Ypern. Auf dem Weg dorthin wurde noch einer größten britischen Soldatenfriedhöfe der Tyne cot leper besucht, der aber so ganz anders angelegt war.  Ypern lag direkt ab 1914 an der Westfront und war stark umkämpft und zerstört. Ypern wurde auch zum Synonym des Gaskrieges, da es hier 1915 zum ersten Einsatz von Chlorgas durch deutsche Truppen kam und 1917 erstmals Senfgas. Neben original wiederaufgebauten historischen Gebäuden, zieht aber die aller größte Aufmerksamkeit ein täglich wiederholtes Zeremoniell Zuschauer an. Seit 1928 wird täglich um 20:00 im „Menentor“,  „Last Post“ gespielt. Außer während des 2. Weltkriegs, erschall bis heute das Trompetensignal zum Gedenken der gefallenen Soldaten des Commenwealth des 1. Wetlkrieges, über 30.000x unter dem Torbogen, sehr ähnlich eines Triumphbogens. Innerhalb des Torbogens sind  über 54.000 Vermisste der vier Flandernschlachten eingemeißelt. Neben einer Fahnenabordnung gleich unserer, trat auch ein Zug alter US Marines an. Während eine Sängerin ein Gedenklied anstimmte, wurde in sehr rascher Abfolge, gleiche kleine Kunststoffkränze mit den traditionellen roten Blüten in einem auf einer nach oben führenden Treppe in einem Seitenbogen abgelegt. Danach hallte das Trompetensignal in dem Bogen und sogleich löste sich die gesamte Zuschauermenge auf. Nach dem Abendessen in einem Lokal in Ypern fuhren wir zurück nach Kortrijk.
Am Sonntag starteten wir um 08:00 und diesmal ohne Stau und Verzögerung ging es in 14 Stunden bis 21:00 zurück nach München.

Persönlicher Reisebericht von Michael Diermeier

Wegen Vereinsausflug im November keine Monatsversammlung.

Sonntag  08. Okt.  2017        16:00 Uhr
Monatsversammlung
Vereinslokal, Dorfstr. 3

Der Krieger- und Soldatenverein trauert um seinen Kameraden:
Herrn  Alfred Festl

Beerdigung am Fr.  06.Okt. 2017 alter Friedhof.
Kath.-Kirche 15:00h

Sonntag  10. Sept.  2017        16.00 Uhr
Monatsversammlung
Vereinslokal, Dorfstr. 3

Seit der letzten Monatsversammlung haben wir zwei neue Fördermitglieder, Herzlich Willkommen.

Bericht unseres Kameraden Michael Diermeier über seine Reservistenübung.

Vom 25.8.-27.8. fand eine Reservistenübung am Standortübungsplatz Fröttmaninger Heide statt. Der erste Tag zog sich bereits von Mittag bis in den späten Abend hinein. Zunächst Einweisung und Besichtigung vor Ort. Die Teilnehmer traten erst am Samstag an und wir verlegten zunächst nach Penzing zum Lufttransportgeschwader.  Wir hatten dabei die Gelegenheit mit einer ausführlichen Führung die Leitzentrale und die letzten Maschinen des Geschwaders vor der Auflösung zu besichtigen.
Ab Samstag aller Früh hatte ich ganz schön zu tun. Von Freitag bis Sonntag nach Dienstende war ich die ganze Zeit dem Spies zugeordnet. Zum  Vor und Nachkommando als Funktioner als Verpflegung/Material/Versorgung/Transport Trupp. Ein/ausladen, Aufbau/Abbau und ständig zwischen Übungsplatz und Fürst Wrede und Ernst Bergmannkaserne hin und her gependelt. Für die Teilnehmer war zunächst in einer großen Fülle Stationsausbildung geplant. Das konnte aber in der zeitlichen Begrenzung nicht in dem Umfang durchgeführt werden. So beschränkten sich mit Abänderung die Themen auf Tarnen und Täuschen– Hören und Sehen bei Nacht– Checkpoint Errichtung und Betrieb– Überwinden von Hindernissen-Feuergefecht– Orientierungsmarsch– Leben im Felde–nächtlicher Wach/Streifenposten–Gepäckrückmarsch. Für die Teilnehmer war in der Kaserne noch Waffenreinigung Dienstschluss, während wir immer noch mit der Materialabgabe bis in den Nachmittag zu tun hatten.

StUffz d.R. Michael Diermeier

Samstag 12. Aug. 2017         12:00 Uhr
Grillfest im Hain
Aufbau ab 08:30 Uhr

Bericht und Bilder folgen

Achtung !  Im August keine Monatsversammlung.

Sonntag  09. Juli  2017        16:00 Uhr
Monatsversammlung
Vereinslokal, Dorfstr. 3

24/25.Juni 2017     Katholische Frauen Ismaning
100 jähriges Gründungsfest
Treffpunkt:  So. 25. Juni  8:00h am Vereinslokal.
Uniform erwünscht, natürlich auch Zivil willkommen.

Mittwoch   21. Juni 2017

Ismaninger Volksfest, Einzug der Vereine.
Treffpunkt: 
Fahnenabordnung  und alle die möchten 17:30 Uhr im Vereinslokal, sonst, bis 18:00 Uhr am Rathaus / Schloß.
Langes blaues Hemd -Schulterklappen – Krawatte. (ohne Jacke) und Barett.
Oder auch in Zivil.

Donnerstag 15. Juni   2017
Fronleichnam
Gottesdienst und Prozession
Treffpunkt: 08:30h  (Kirche 09:00h)
Im Vereinslokal Dorfstr.3
Uniform erwünscht, natürlich auch Zivil willkommen.



Am 24. Mai fand ich mich mit 14 Kameraden in der Allgäukaserne in Füssen ein. Zwei Wochen zuvor gab es in der Fürst Wrede Kaserne eine zweitägige Einführung. Binden von Knoten, bergen von Verwundeten mit der Bergungstrage und Verhalten im Gebirge. Ganz wohl war mir nicht dabei, enthielt das Informationsmaterial die geballte Ladung einer Alpinausbildung. In Füssen jedoch wurden mit einem kleinen Vorauskommando zwei unserer Anlaufpunkte unter die Visite genommen. Der zweite Tag wurde mit klettern, abseilen, abseilen mit Trage und sogar mit einer Seilrutsche verbracht. Alle Beteiligte wurden genau von zwei erfahrenen Stabsfeldwebeln davon ein Leiter für Alpinausbildung genauestens beim Anlegen des Klettergurts überprüft, außerdem die Handhabung von Karabinerhaken und Steighilfe erklärt. Zudem standen andere erfahrene Kameraden immer mit Rat und Hilfe zur Seite.

Die Wand war fast senkrecht und hoch wie das Dach eines siebenstöckigen Hauses. „Do steigst jetzt nauf“ war die Anweisung und mit Hilfe der Leine mit Sicherungskarabiner und der Steighilfe begann ich mich hochzuarbeiten. Verschwitzt angekommen ging es sogleich wieder mit Abseiltechnik sehr viel schneller nach unten. Die langwierigste Aufgabe war einen „verletzten“ Kameraden auf der Bergungstrage exakt mit Riemen und Seilen zu sichern, so daß ja nicht die Gefahr eines Herausrutschens bestand. Gleich dreimal betätigte ich mich dabei. Außerdem seilte ich mit einem Kameraden die Trage ab worauf zu achten war, daß dies genau gleichmäßig geschah. Bei den nächsten Malen gab ich dann die Abseilanweisung, gesichert mit der Steighilfe über der Wandkante lehnend. Zum Schluß kam ich dran, mit einem Ausblick von oben auf Schloß Neuschwanstein kippte ich über die Bergkante. Leider hatten die Kameraden die die Trage von unten mit zwei Seilen links und rechts führten, zu ungleich Seil gegeben, so daß sich die Trage drehte und ich mit der Schulter in Wand knallte.  Ansonsten verlief alles reibungslos und wir marschierten von dort noch 1,5 Std zurück in die Kaserne.
Der dritte Tag verlief eher unspektakulär. Wir marschierten den Tegelberg hinauf. Die Bergstation auf 1700m ist auf Pfaden und Wegen teils in schattigen Waldstücken, dann wieder über freie Fläche zu erreichen, nach einer längeren Pause ging der Bergmarsch den gleichen Weg wieder nach unten. Allerdings hatten wir gleich zu Beginn zwei Ausfälle und die beiden Kameraden gingen wieder nach unten. Da sich das Wochenende auf die 30° bewegte, war das kein Wunder. Wir waren alle schweißgebadet.
Der vierte Tag war der längste. Die ganze Mannschaft fuhr mit drei Fahrzeugen des Bundeswehrfuhrparks nach Oberstdorf. Diesmal ging es auf das Nebelhorn knapp 2300m hoch. Allerdings diesmal nicht im Marsch nach oben sondern mit der Seilbahn. Der Marsch rauf und wieder runter wurde mit ca. 10 Std angegeben. Hier ging es nur nach unten. Gleich zweimal mußte umgestiegen werden bis wir die Bergstation erreichten. Bei 11° strich auch noch ein kühler Wind über den Gipfel. Ein grandioser Ausblick auf 300 Berggipfel, gezählt habe ich sie nicht, macht das Panorama perfekt. Man ließ uns aber nicht viel Zeit, wir waren ja nicht zum Vergnügen hier. Wir schnallten die Steigeisen an, die Eispickel waren griffbereit. Von ca 2300m bis auf knapp 1700m lag verharrschter Schnee. Die Schneepatrouille führte uns bei 38° Steigung im Zickzack nach unten. Hin und wieder brach man ein, aber es ließ sich mit den Steigeisen selbst bei dem hohen Steigungswinkel recht gut gehen. Selbstverständlich war jeder noch mit Bergstöcken ausgestattet. Als wir die Station Seealpe erreichten, konnten wir einen anfliegenden Rettungshubschrauber sehen. Direkt auf einer Almwiese bei der Station stürzte ein Paraglider ab. Ein geländegängiges Rettungsfahrzeug war zu sehen und mit Notarzt beteiligten sich unser Sani, der Spieß und der Spießgehilfe als Helfer. Nach einer Pause wurde der restliche Weg direkt anstrengender. Wir kletterten in ein Schlucht und weiter in eine enge Klamm. Vorbei an Wasserfällen und Läufen auf engen steilen glitschigen Pfaden zum Teil mit Kletterseil. Als wir die Ausgangsstation erreichten sortierten wir gleich unser Steiggeräte zusammen und machten uns nach Füssen auf. Dort angekommen ließen wir den Abend mit einem großen Grillabend wo alle anpackten und mit viel Bier, ausklingen. Mir hat der kameradschaftliche Zusammenhalt und die gewonnenen Erlebnisse, wie sicher allen, sehr gut gefallen. Für den Winter ist ein ähnliches Vorhaben geplant und sicher werde ich wieder dabei sein.

Michael Diermeier

Der Krieger- und Soldatenverein Ismaning gratuliert seinem 1. Schriftführer
Karl Hanke und seiner Frau  Manuela zur Hochzeit.

Der Krieger- und Soldatenverein trauert um seinen Kameraden:
Herrn Max Lohmeier

Beerdigung am Fr. 19.05.2017  alter Friedhof.
Kath.-Kirche 10:30h
(Auf Wunsch des Verstorbenen, keine Uniform und keine Böller)

Sonntag 14. Mai  2017       16:00  Uhr

Monatsversammlung
Vereinslokal, Dorfstr. 3

Sonntag 09. April   2017   16:00  Uhr

Monatsversammlung
Vereinslokal, Dorfstr. 3

Samstag 08. April  2017    09:00 Uhr
Werner Riesinger Gedächtnisschießen

Auch dieses Jahr fand unser traditionelles Werner-Risinger-Gedächtnisschießen in der Schießanlage der SG Ismaning statt.
Gegen 09:00h trafen 22 Schützen und einige Zuschauer in der Schießanlage der SG-Ismaning ein.
Folgende Mannschaften traten zum Turnier an:
KVV Aschheim mit 3 Schützen, SuKV- Unterföhring 8 Schützen, darunter auch
Herr Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer und der Vorjahres-Wanderpokal-Gewinner Markus Krögel.
Vom KSV-Ismaning gingen 11 Schützen an den Start.
Es wurde liegend, kniend und stehend mit dem Kleinkalibergewehr, mit jeweils
5 Schuss auf die in 50 Meter entfernte Scheibe geschossen.

Platzierung der 3 besten Einzelschützen:
1, Thomas Steinkohl 102 Ringe KSV- Ismaning ( Wanderpokalgewinner)
2. Bernhard Glaser 90 Ringe  KSV- Ismaning
3. Markus Krögl 88 Ringe SuKV- Unterföhring

Team Wertung:
1. SuKV- Unterföhring 90 Ringe
2. KSV- Ismaning 80 Ringe
3. KVV- Aschheim 71 Ringe

Zur Siegerehrung und einer zünftigen Brotzeit ging es anschließend in unser Vereinslokal.
Der KSV-Ismaning bedankt sich recht herzlich bei allen die mitgeholfen haben dieses Turnier durchzuführen.
Ein besonderer Dank geht an die Schützengesellschaft Isarau für die freundliche Unterstützung und die Bereitstellung der Anlage.
M.Czernoch / D.Eisenträger

Freitag 07 April 2017    19:00 h

KK- Training für Werner Risinger Gedächtnisschießen
Schützengesellschaft Isarau

Der Krieger- und Soldatenverein trauert um seinen Kameraden:
Herrn Ludwig Zens

Beerdigung am Di. 04.04..2017  alter Friedhof.
Kath.-Kirche 10:30h

Der Krieger- und Soldatenverein trauert um seinen Kameraden:
Herrn Hermann Kellner

Beerdigung am Mi. 29.03.2017  alter Friedhof.
Kath.-Kirche 10:30h

Fahnenabordnung:      M. Diermeier,  D. Eisenträger,  W. Kilgus

Sonntag 12. März  2017   16:00 Uhr

Monatsversammlung
Vereinslokal, Dorfstr. 3

Freitag   03. März 2017    19:00 Uhr

Frühjahrs- Schafkopfturnier
Vereinslokal, Dorfstr. 3

Wie am Frühjahrs-Schafkopfturnier  März 2016
waren 20 Kartenspieler an diesem Turnier Anwesend.

Bericht und Foto folgt.

Sonntag 12. Febr.  2017     16:00 Uhr
Monatsversammlung
Vereinslokal, Dorfstr. 3

Samstag 04. Febr. 2017  14:30 Uhr

Nacht- Orientierungsmarsch  in Oberschleißheim.

Treffpunkt:  14:30h am Vereinslokal.
Am Oberschleißheimer Nacht-Orientierungsmarsch nahmen 4  KSV- Mitglieder als Funktioner teil.
Vielen Dank für die Teilnahme an:
Hans Christthaller, Karl Hanke, Michael Czernoch und Dieter Eisenträger.

Sonntag   08. Jan. 2017     10:30 Uhr
Jahresmesse für verstorbene Mitglieder
Treffpunkt :   bis 10:00h  im Vereinslokal Dorfstr.3
Zahlreiches Erscheinen in BW-Uniform (KD)
Vereinsuniform oder Zivil erwünscht.
Es spielt in der Kirche und im Vereinslokal.
Blasorchester Peter Hugo Bierl.

Foto:  M. Diermeier

Ab 16:00 Uhr
Jahreshauptversammlung mit  23 Ehrungen
und Teil- Neuwahl der Vorstandschaft.

im Vereinslokal :  Gasthaus Hillebrand,    Dorfstr.3

Es spielen  D`Hockableiba


Münchner Merkur